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Archäologische Pfad 3 - Zur Höhensiedlung auf dem Rhündaberg

Der Rundweg beginnt am Heimatmuseum in Felsberg-Gensungen und führt zunächst durch Gensungen in das romantische Sunderbachtal. Von dort gelangt man zur Dorfkirche mit ihrem mittelalterlichen Turm bevor es oberhalb des Speckenbachs zum Rhündaer Berg hinaufgeht. Nach einer Besichtigung der Überreste einer eiszeitlichen Höhensiedlung auf dem Gipfel steigt man hinab zur Hopfenberghütte. Dort kann man den Blick über die Niederhessische Senke schweifen lassen, die einem zu Füßen liegt, durchatmen und dann den Weg zurück nach Gensungen schließen.


  Länge   Dauer
7.5 km 2.5 h
Startpunkt der Tour

Heimatmuseum Gensungen, Bahnhofstraße 12 34587 Felsberg-Gensungen

Zielpunkt der Tour

Heimatmuseum Gensungen, Bahnhofstraße 12 34587 Felsberg-Gensungen


Einst ein kulturelles Zentrum – heute eine grüne Oase.

Der Rhündaer Berg – eine Basaltkuppe südöstlich von Gensungen – ist Höhepunkt und Ziel der Wanderung auf dem Archäologischen Pfad 3. Der Berg war in prähistorischer Zeit ein dicht besiedeltes Zentrum einer längst vergangenen Kulturlandschaft. Dort sind bei Grabungen in den Jahren 2005 – 2008 eisenzeitliche Siedlungsspuren nachgewiesen worden. Reste von Wallanlagen sowie Hauspfostenlöcher, die mit Basaltstehlen gekennzeichnet sind, vermitteln einen guten Eindruck über Größe und Beschaffenheit dieser Höhensiedlung.

Die Tour führt zunächst vom Museum ins Sunderbachtal und zur Gensunger Wehrkirche. Von dort geht es vorbei am ehemaligen Standort des Menhirs in der Helmshäuser Str. über den Speckenbach und auf der südöstlichen Seite hinauf zum Rhündaer Berg. Wir können von oben einen Blick in den Basalt-Steinbruch werfen, ehe wir schließlich die Höhensiedlung auf dem Bergplateau erreichen. Zurück führt der Weg über die Hopfenberghütte und die Westflanke des Berges, die einen wunderschönen Blick über das Edertal und die Felsburg eröffnet. Die St. Albans Gärten in Gensungen bilden die letzte Station.

Der Rundweg ist ca. acht Kilometer lang. Er steigt vom Museum bis zum Rhündaer Berg ca. 170 m an. 12 Tafeln informieren über archäologische Funde und stellen die jeweiligen Fundplätze und Kulturepochen vor. Wanderstopps an den 12 Infotafeln, eine angenehme Rast und die eigentliche Gehzeit summieren sich zu einer Gesamtdauer von ca. 5 Stunden für die Führung.

Flyer zur Wanderung können Sie hier downloaden.

Karte

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